Shopping Sevilla

Una ciudad para vivirla cada día

Zonas Comerciales

Las grandes marcas de moda y complementos tienen su espacio

Mercado de Abastos y Mercadillos

Un mercado abierto pero a la vez diferente

Tiendas

Selección de Establecimientos Comerciales de Sevilla

Shopping

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Eine weitere Facette unserer Stadt ist ihre lange Gewerbetradition, die sich über Jahrhunderte hinweg entwickelt und gehalten hat.

Sevilla ist für seine handwerklichen Gewerbe bekannt, die hauptsachlich Keramiken und Tonwaren herstellen. Die frühsten Arbeiten  stammen aus der Neusteinzeit, allerdings ist es die muslimische Ära, die eine ganz eigene Persönlichkeit der Produkte hervorbrachte, die später durch Rezepturen und Techniken der Klassischen Stile bereichert wurden. Seitdem reichen die Motive von dekorativen islamischen, über italienische (16. Jh.) bis hin zu barocken Designs aus dem 18.Jh.

Die kunstvollen Keramikwerkstätten sind seit der muslimischen Zeit im Stadtteil Triana ansässig. Die spanisch-muslimischen Keramiker entwickelten verschiedene Arten der Lasierung und brachten sie in die Baukunst von Fassaden, Sockeln und Decken ein. Später übernahmen die Mudejaren die orientalischen Techniken, die die Grundlage des hiesigen Stils bildeten. Derart entstanden handbemalte Kacheln und  Mosaike mit volkstümlichen Motiven. Überraschenderweise sind heutzutage viele dieser Verzierungen immer noch zu sehen und sind somit die Attraktion auf Straßen, Gebäuden und Höfen- bis hin zu bodegas und Restaurants in unserer Stadt.

Der Reichtum der Gegend an Lehm und Tonerde hat seine Verwendung in der  Herstellung von typischen, anfangs eher praktischen als dekorativen Tonkrügen gefunden. Spezielle Erwähnung verdienen die Handarbeiten der La Cartuja, ein 1839 von Charles Pickman gegründetes Unternehmen.

Heuer verfugt Sevilla weiterhin über eine große Anzahl an Geschäften, in denen die von Hand gefertigten Produkte mit der gleichen Vorsicht und Hingabe wie vor hunderten von Jahren entstehen. Dazu gehören z.B. Schleiertücher, Schultertücher, Stickereien, Spitze, Fächer, Musikinstrumente, Sattlereiprodukte, Flamenco-Kleider und Zubehör.

Die Schultertücher (manton) sind ein in Sevilla oft getragenes Kleidungsstuck, das v.a. nachts zu besonderen Anlässen wie Hochzeiten oder der Feria de Abril zu sehen ist.

Das Tragen von mantillas (Schleiertücher) beruht in der Stadt auf einer langen Tradition, nach der sie die Frauen in der Karwoche am Gründonnerstag und Karfreitag anlegen. Auch die Hochzeitspatin trägt eine mantilla, selbst die Braut tauscht zuweilen den traditionellen Schleier gegen sie ein. In Sevilla trifft man häufig auf Menschen mit Fächern, von denen viele handbemalt sind.

Eine wichtige Rolle spielen die Flamenco-Kleider, die als einzige regionale Kleidung einer eigenen Mode unterworfen sind. Ihr Zubehör (Ohrringe, Halsketten, Armbänder, Broschen, Schultertücher, Schuhe, Blumen und Haarkamm) sind genauestens mit dem Kleid abgestimmt und betonen es somit noch mehr.

Das Handwerk war in Sevilla immer eng mit der Semana Santa verknüpft, der  einige handwerkliche Tätigkeiten ihr Fortbestehen verdanken. Dies gilt für die Goldstickerei, Goldschmiedekunst, Kunstschreinerei, Bildstickerei und Wachszieherei. Erwähnenswert sind auch die kleinen dekorativen Modelle der berühmtesten religiösen Figuren.

Neben dem für unsere Stadt charakteristischen Handwerk ist Sevilla in den letzten Jahren zu einem wichtigen Modezentrum geworden, das lokale Modeschöpfer vom Format von Victorio y Lucchino oder Toni Benítez hervorgebracht hat. Sie sind Mitglieder der Asociación de Moda de Sevilla (ADEMOS) und des Centro Andaluz de la Moda (CAM). Seit kurzen gesellen sich dazu auch Niederlassungen von angesehenen Firmen wie Adolfo Dominguez, Roberto Verino, Loewe und eine große Menge an Geschäften, die sich über die modernsten Einkaufszentren der Stadt verteilen.

Parallel gibt es weiterhin die traditionellen Flohmärkte, die an bestimmten Tagen an der frischen Luft aufgebaut werden. Dort kann man von Second-Hand Artikeln oder wertvollen Antiquitäten bis hin zu Briefmarken,  Handarbeiten und Haustieren beinahe alles finden.

Märkte und Flohmärkte in Sevilla

Sevilla bietet viele Möglichkeiten zum shoppen: Traditionsreiche Geschäfte, Einkaufszentren und große Kaufhäuser. Es sind aber die verschiedenen über die Stadt verteilten Flohmärkte, auf denen man angenehme neue Erfahrungen sammelt und Sachen ausmacht, die sich nur schwer woanders finden lassen. Briefmarken, alte römische Münzen, Modeschmuck und sogar Kunstwerke- alles hat hier seinen Platz.

Kunst-Flohmarkt
wann:   Sonntagmorgens
La Plaza de Museo, der Platz der seinen Namen vom anliegenden Museo de Bellas Artes (Museum der Schönen Künste) geerbt hat, füllt sich mit Liebhabern von Zeichnungen und Malereien, professionellen Künstlern, die ihre Arbeiten austellen und Neugierigen auf Kunstsuche. In den Nebenstraßen (z.B. San Vicente) haben sich im Schatten des großen Museums Kunstgalerien etabliert.

Flohmarkt für Modeschmuck und Kunstperlen
Wann: Donnerstags, Freitags und Samstags
Er befindet sich auf dem Plaza de Duque, einem der meist besuchten Plätze der Altstadt. Hier gibt es eine Taxistation und eines der großen Kaufhäuser der Stadt. Auf dem Flohmarkt findet man Kleidung, Modeschmuck und Lederwaren.

Sammler-Flohmarkt (Briefmarken, Münzen, etc.)
Wann: Sonntagmorgens
Er befindet sich auf dem Plaza del Cabildo, einem kleinen halbkreisförmigen Platz, den man über die Avenida de la Constitución erreicht. Hier findet man Antiquitäten, Artikel der Numismatik und Philatelie und auch Süßigkeiten aus allen Klöstern der Stadt.

Man darf nicht den Wert und die Funktion der Märkte vergessen, die einen eigenen Wirtschafszweig der Stadt bilden und dabei zu einem Anziehungspunkt für Touristen geworden sind.

Seit der Gründung ist Sevilla eine Stadt von großer wirtschaftlicher Bedeutung, zunehmend auch im internationalen Handel. Somit werden neben dem Zweck der Versorgung der Einwohner auch Waren im internationalen Kontext im- und exportiert. Darüberhinaus ist Sevilla eine große und einwohnerreiche Stadt, was wiederum ein komplexes Versorgungssystem auf der Grundlage von Märkten erfordert.

Die Märkte haben eine lange Tradition. Ursprünglich wurde auf ihnen praktisch alle täglich wichtigen Produkte angeboten: Brot, Gemüse, Fisch, Wein usw. Auch gab es spezialisierte Märkte (Fleisch, Fisch) sowie Großmärkte, die als Verteilerzentren für die kleineren Anbieter fungierten. Sie wurden um die Kathedrale und in Flußnähe errichtet. Im 13.Jh. befand sich der wichtigste Markt zwischen den Kirchen El Salvador und San Isidoro.

Später tauchten Märkte (primär mit Versorgungsfunktion) an verschiedenen Stellen der Stadt auf. Der erste und bekannteste noch vorhandene befindet sich in der calle feria. Die Märkte wuchsen und entwickelten sich, so daß sie bald nicht mehr öffentliche Straßen und Plätze belegten, sondern eigene spezielle Gebäude bezogen. So entstanden das größte Schlachthaus (el Matadero), Markt (el mercado) und Fleischmarkt (el rastro). Um die Märkte herum etablierten sich auch Tavernen, Weinlokale, Obst-und Gemüseläden, Bäckereien etc.

Ende des 15. Jh. bildetete sich der Markt an der puerta del Arenal heraus, er versorgte die Flußgegend. Ein Jahrhundert später war die Distribution der wichtigsten Märkte weitestgehend abgeschlossen, ehe das Wachstum der Stadt dafür sorgte, dass die Märkte in die Außenbezirke verdrängt wurden.

Die Ursprünge dieser Märkte waren sehr unterschiedlich und noch heute machen sie wichtige Entwicklungen und Veränderungen durch.

Die Qualität und der Geschmack der sevillanischen Gastronomie haben zur Freude von Augen und Gaumen hier ihren Ursprung. Einige der wichtigsten und zentralen Märkte sind:

Mercado del Arenal
Es ist der zentrale Markt eines der ältesten Viertel Sevillas, eine Gegend, die immer dem Hafen der Stadt verbunden war und somit eine wichtige Rolle in der Epoche des Handels mit der Neuen Welt ubernahm. Hier werden Kurse für Weinproben angeboten und man kann einen in Sevilla einzigartigen Stand mit veganen Produkten finden.

Mercado de la Encarnación
Er befindet sich im Espacio Metropol Parasol (Plaza de la Encarnación) und ist der modernste Markt der Stadt.

Mercado de Triana
Der Markt hat eine  sehr vorteilhafte Lage, man findet ihn am Ende der Brücke Puente Triana (o. Puente de Isabel II.) wenn man aus dem Zentrum Sevillas in dieses symbolträchtige Viertel kommt. Er ist mit dem Mercado de la Encarnación mehr als nur eine “Versorgungsstation”. Unter ihm befinden sich die Reste des Castillo de San Jorge(http://www.elcastillodesanjorge.es), ein Museumsbereich von großem archäologischem und didaktischem Interesse.

Mercado de la calle Feria
Direkt neben der Kirche Omium Santorum gelegen und im 18. Jahrhundert entstanden, ist er einer der ältesten und traditionsreichen Märkte der Stadt mit einem sehr angenehmen Ambiente.

All dies zusammen bietet ein umfassendes, buntes und vielfaltiges Angebot bzw. Möglichkeiten. Sie sind letztlich der Ertrag des Zusammenlebens verschiedener Völker und der daraus resultierenden Entwicklung des Handels, die Sevilla über die Jahre hinweg durchlebt hat. Besagte kulturelle Abwechslung  hat die Vielfalt der langen Handelstradition, die ihren eigenen Stil und Persönlichkeit entwickelt hat, in der Stadt verankert.